Die kalte Jahreszeit stellt unsere Haut jedes Jahr auf eine harte Probe. Viele Menschen bemerken bereits im Herbst, dass ihre Haut trockener wird, spannt oder schneller gereizt reagiert. Das liegt nicht an „falscher Pflege“, sondern an physiologischen Veränderungen, die durch Kälte, Heizungsluft und den geringeren Feuchtigkeitsgehalt der Umgebungsluft ausgelöst werden.

Damit Sie Ihre Haut im Winter optimal schützen können, erklären wir, warum trockene Winterhaut entsteht – und welche Maßnahmen wirklich helfen.

Warum wird die Haut im Winter trockener?

1. Kalte Luft enthält kaum Feuchtigkeit

Sobald die Temperaturen sinken, fällt die Luftfeuchtigkeit stark ab.
Die Folgen:

Die Haut spannt und wirkt rau

2. Heizungsluft trocknet die Haut zusätzlich aus

Drinnen wartet ein zweiter Stressfaktor: trockene Heizungsluft.
Sie sorgt dafür, dass die Haut:

Die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen kann im Winter auf unter 30 % sinken – optimal wären 45–55 %.

3. Die Talgproduktion fährt zurück

Im Winter produziert die Haut weniger Talg. Der schützende Fettfilm, der Feuchtigkeit speichert, fehlt.
Die Folgen:

4. Temperaturwechsel belasten die Hautbarriere

Der häufige Wechsel zwischen kalter Außenluft und warmer Innenluft führt zu:

Die Haut braucht in dieser Zeit besonders viel Stabilität und Schutz.

5. Zu heißes Duschen verstärkt Trockenheit

Heißes Wasser löst Lipide aus der Haut, was die Barriere zusätzlich schwächt.
Die Haut wirkt nach dem Duschen oft trockener als zuvor.

Was Ihre Haut im Winter wirklich braucht

Die Haut braucht im Winter keine übermäßigen Fettcremes, sondern eine Kombination aus Feuchtigkeit, Lipiden und Barriereschutz.

Wichtige Wirkstoffe im Winter sind:

Aggressive Peelings, Alkohol und Duftstoffe sollten reduziert werden.

Die 7 wichtigsten Tipps für gesunde Winterhaut

1. Milde Reinigung verwenden

Keine schäumenden Gels – stattdessen cremige, schonende Reiniger.

2. Weniger heiß duschen

Lauwarmes Wasser schützt die Lipidschicht.

3. Luftbefeuchter nutzen

Besonders im Schlafzimmer ein echter Gamechanger.

4. Barrierestärkende Hautpflege integrieren

Ceramide und Squalan gehören jetzt in jede Routine.

5. Sanfte Exfoliation statt aggressive Peelings

PHA und Laktobionsäure sind ideal für empfindliche Winterhaut.

6. Schutz vor Wind & Kälte

Im Winter braucht die Haut eine zusätzliche Schutzschicht.

7. Feuchtigkeitsboost durch professionelle Behandlungen

Insbesondere bei sehr trockener oder gereizter Haut.

Wann eine professionelle Behandlung sinnvoll ist

Wenn die Haut trotz guter Pflege:

ist eine professionelle Behandlung oft die beste Lösung.

Besonders wirkungsvoll im Winter sind:

Hydrafacial™ für intensive Tiefenhydration

→ Perfekt bei Trockenheit, fahlem Teint und Feuchtigkeitsverlust
(hier internen Link zu „Hydrafacial“ setzen)

Klassische Gesichtsbehandlungen

→ Beruhigen, stärken und versorgen empfindliche Winterhaut
(Link zur Seite „Gesichtsbehandlungen“)

FORMA™ Radiofrequenz

→ Ideal im Winter, da die Haut wenig UV-Belastung hat
(Link zu „FORMA Radiofrequenz“)

Laser-Haarentfernung

→ Winter ist die beste Jahreszeit für optimale Ergebnisse
(Link zur Seite „dauerhafte Haarentfernung“)

Fazit: So bleibt Ihre Haut im Winter gesund

Winterhaut entsteht nicht durch falsche Pflege, sondern durch klimatische Bedingungen, die die Hautbarriere belasten. Mit der richtigen Kombination aus Hautpflege, schonenden Routinen und gezielten Behandlungen kann die Haut trotz Kälte gesund, stabil und hydratisiert bleiben.

Wenn Sie unsicher sind, welche Pflege Ihre Haut im Winter wirklich benötigt, beraten wir Sie im Maison Sanae in Graz-Andritz gerne persönlich. Gemeinsam finden wir die passende Routine und – wenn nötig – die passende Behandlung für Ihre Haut.

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